Von Uralsk nach Aqtobe

 

Nach gutem Frühstück und einem tollen Geburtstagsgeschenk von meiner Süssen gings los.

Die Fahrt selbst war nicht spektakulär. Mal wieder langweilige Landstraße ohne nennenwerte fahrerischen Höhepunkte.

Für die musste ich halt dann selbst sorgen.

Der Tank in Uralks war noch fast voll, aber ich hab nicht auf die Karte geschaut wie die Tankstellen unterwegs verstreut sind. Irgendwann nach 250km kam dann die Reserve und weit und breit keine Takstelle. Also mit 75km/h im Windschatten eines Lasters gefahren und siehe da, ab Reserve reicht es dann locker noch für 150km. Glück gehabt. Obwohl ich hab im Reservekanister auch noch 3 Liter dabei.

Also alles kein Thema (hinterher gesehen).

 

Temparatur lag so bei 40 Grad, da wird der Fahrtwind sogar unangenehm.

Habe dann bei jeder Möglichkeit eine Falsche Wasser über mich ergossen, um einigermaßen kühl zu bleiben. Das funktioniert gut.

 

Auf dem ganzen Weg gibt es so gut wie keine Schattenplätze. Nur kasachische Steppe und links und rechts der Straße Bäume und Büsche. Die sind aber ca. 20m von der Fahrbahn weg und nur durch einen 2 m tiefen Graben zu erreichen. Ist also nicht.

 

Den einzige Schattenplatz bieten so kleine Bushaltestellen, die von mir als Raucherpausenplatz genuzt wurden.

 

So kurz nach Mittag wirds dann auf dem Motorrad richtig heiss und unangenehm. Da werden die Pausenintervalle kürzer.

Im Video hab ich mal versucht einen kleinen Eindruck von der Umgebung zu vermitteln. Es waren immer wieder Stellen dabei wo die Steppe gebrannt hat und der Rauch die Sicht beinträchtigte.

 

Im Hotel-Zimmer angekommen hab ich gleich eine rießige Obstschale bekommen, als Entschuldigung dafür das die bereitgestellte Wasserflasche schon angebrochen war.

Ist doch echt klassse.

 

Morgen gibts noch eine länger Etappe, mal sehen wie weit ich komme.

 

 

 

 

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© Stefan Leuthe