Von Shymkent nach Samerkant

 

Heute gibt es viel zu erzählen.

 

Leider ist meine Helm-Cam  ausgefallen, so dass ich keine Videos von heute liefern kann.

 

Erst mal ohne Frühstück (die haben noch geschlafen als ich um halb acht los bin) Richtung kasachische Grenze. Pomt wurde ich kurz nach Shymkent von der Polizei auf der Autobahn angehalten. Keine Anhnung was der von mir wollte. Wahrscheinlich war ich zu schnell.

Nach kurzer Diskussion hab ich ihm dann erst 5 dann 10 Dollar in sein Buch gelegt.

Die Verständigung wurde dadurch aber auch nicht besser.

Schließlich hat er irgendwann aufgegeben und mir die 10 Dollar zurückgegeben und noch eine gut Fahrt gewünscht (So hab ich es jedenfalls gedeutet).

Also von wegen die kasachische Polizei ist bestechlich. Nix da.

 

Die Ausreise verlief relativ problemlos. Die wollten dann zwar meine Zoll dokumente von der Einreise sehen, hab ihm aber klar gemacht das ich keine bekommen habe. Wollte er zuerst nicht glauben, aber ich konnte ihm versicher dass ich so was als German-Motorbike-Tourist nicht brauche.

 

Ach ja, da ich ja weder Russisch noch Kasachisch noch sonst irgend eine Sprache von dort kann, sage ich zur Begrüßung immer freundlich SERVUS.

Das kam bisher immer sehr gut an.

Die Ausreise dauerte dann auch nur ca 45 min.

 

Qos bolinz Kasachstan.

Deine Bewohner sind überwigend sehr freundlich. Vor allem die jungen Leute in den größeren Städten sprechen oft auch englisch sind freundlich und hilfsbereit.

Im Norden hab ich dasnoch öfter erlebt als im Süden.

So ab Aqtobe konnte ich mehr die russische Mentalität erleben. Eher zurückhaltend un auf den ersten Blick missgelaunt.

Das muss nicht so sein, ist halt nur mein Eindruck gewesen.

 

Salom Usbekistan

 

Bei der Einreise in Usbekistan hab ich dann endlich begriffen was da immer so lange dauert.

Es waren keine Autos vor mir.

Erstens Passkontrolle: Die tippen deine ganzen Daten vom Peronalausweis und Fahrzeugschein ab in ihren Computer. Das dauert einfach seine Zeit.

Dan kommt der Customer Service dran. Die machen das ganze Soiel noch mal von vorne.

Alles was in den Papieren steht wird fein säuberlich eingegenben. Manchal auch mehr.

Aber nach zwei Stunden war ich auch da durch.

Alles in Allem muss ich sagen das ich an den Grenzen bisher wohl eher Gück hatte.

 

Usbekistan machr einen ganz anderen Eindruck.

Plötzlich ist die unendliche Weite weg. Alles wirkt viel lebendiger.

Überall sieht man Menschen am Straßenrand. Es wird auch Ggrüner. Viele Felder wo veerschiedenste Sachen angebaut werden.

 

Der Verkehr ist allerdings eine Katastophe. In Tashkent fahren alle so das jeder Zentimerter der Straßé ausgenutzt wird. So bald du auch nur ein bisschen nach links oder rechts fährst, steht oder fährt sofort ein Auto neben dich. Sehr gewöhnungsbedürftig.

Kurz vor Samarkant gehts dann auch ein bisschen in die Berge, Na ja, sind noch etwas klein (800m) aber immerhin besser als die Steppe.

 

Na ja, um 18 Uhr bin ich dann doch im Hotel Antica Samarkant angekommen.

Was soll ich sagen - Eine Oase mitten in der Stadt. Klein, aber mit traumhaftem Garten, super Abendessen und tollen Gastgebern. Sehr empfehlenswert.

Beim Abendessen hab ich dann noch drei Italiener kennen gerlent un mich nett untehalten.

 

Sehr bemerkenswert ist zudem, das es auch hier einen Tempoaratursturz gab. Ihr werdet es nich glauben, aber so ab 9 Uhr Abends wurde es uns richtig kalt. Da wo es normalerweise tagsüber 45 Grad hat, waren es tagsüber nur mal grad noch 25 und am Abend nur noch 15 Grad.

Ich habe im August in Usbekistan gefroren, das glaubt mir keiner.

 

Das Bett war allerdings sehr hart. Wie auf dem Fußboden. Gott sein dank habe ich ja noch ein Matte dabei. Die einfach aufgeblasen und untergelegt, dann wars gut.

 

Auf den Bildern könnt ihr einen kleinen Eindruck vom Hotel bekommen.

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© Stefan Leuthe