Von Buchara nach Dushanbe

 

Heute war ein richtig langer Tag.

Insgesamt 11 Stunden unterwegs. Da ich eigentlich fertig war mit Usbekistan, wollte ich unbedingt direkt, ohne Zwischenstopp nach Dushanbe.

Insgesamt 500 km und zwie Grenzübertritte.

 

Gestern Abend stand noch ein kleines Abenteuer an. Benzin in Buchara besorgen.

1 Stunde mit Taxi und Begleitperson vom Hotel später, hatten wir tatsächlich irgendwo 10l Sprit bekommen. In Usbekistan gibt es nämlich so gut wie keine Tankstellen die Benzin haben. Alles nur über igendwelche dunklen Kanäle.

 

Dann heute frisch getank umn 7 Uhr los.

Die ersten 400 km verliefen wie bisher gewohnt. Bei einem Zwischenstopp hab ich noch ein paar Teilnehmer der Mongolei Rally aus England kennen gelern. Sehr nette Leut.

 

Dann gings endlich ab in die Berge.

Jaaaaaa, nach 7000km endlich mal wieder in die Berge.

Mit großer Schräglage is hier aber nix. Das geben die Straßen größtenteils nicht her.

Da heißt es immer schön aufpassen wann die näschsten Bodenwellen oder Schlaglöcher kommen.

Trotzdem wunderschön hier.

 

Dann Grenzübergang Usbekistan.

Die haben allein schon 50min gebraucht um mein Nummernschild zu photographieren.

Unglaublich. Dann gings aber doch relativ problemlos.

 

Hayrlashuv Usbekistan.

Deine Bewohner habe ich als sehr lebendig. hilfsbereit und freundlich erlebt.

Ein schönes Land, Viel Obst- und Landwirtschaft. Das Land hatte ich mir eigentlich karger vorgestellt.

War in tolle Zeit bei euch.

Kann ich ls Reiseland nur empfehlen.

Nur der Verkehr ist sehr gewöhnungsbedürftig (Da wird jeder Zenimeter auf der Straße ausgenutzt. An der Benzinversorgung müsst ihr auch noch arbeiten. Das ist ja grauenhaft. Alle Tankstellen mit Benzin sind geschlossen.

 

Salom Tajikistan

Nach einem sehr gemütlichem Grenzübergang war ich erstmal übeer den Straßenzustand verwundert. Das ist bester Europäischer Standard.

Als ich Dushanbe erreich hab, fings schon zu dämmern an.

Dann noch ein paar blöde Baustellen und ruckzuck landest Du in einer Sackgeassen. Die war gerade mal so breit wie mein Motorrad und leicht abschüssig.

Da macht das wenden dann richtig Spass. Zum Glück kamen mir ein paar Kinder zu Hilfe.

 

Im Green House Hostel angekommen, wars dann schon dunkel.

Aber meine Bekannten Engländer von der Rally und viele andere Reisenden waren auch dort. Ein guter Platz um Erfahrungen auszutauschen und nette Leute kennen zu lernen.

 

Da ich erst für die kommende Nacht ein Einzelzimmer reserviert hatte, blieb mir nur eine Nacht im 6 Bett Schlafraum. Was solls - Hauptsache Unterstellplatz fürs Motorrad, ein Bier, eine Dusche und ein Bett. Genau in der Reihenfolge.

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© Stefan Leuthe