Von Kalaikhum nach Khorog

 

Also ein bisschen verrückt musst Du schon sein um das zu machen.

260km Offroad, gespickt mit unzähligen Schalglöchern.

Wenn die Straße gar nicht asphaltiert wäre, würde es bestimmt leichter gehen.

Aber so ist immer wieder ein Stück Teer, dann Schlagloch, große Steine oder auch mal ein bissschen Sand. Dazu noch jede Menge Staub.

 

Dazu würde die Tadschikischen Autofahrer wohl lieber jemandem vom Motorrad holen als in ein Schlagloch zu fahren oder zu bremsen. Zweimal hätten sie mich fast erwischt. Aber konnte immer noch gerade so ausweichen.

Da müssen sie wohl noch ein bisschen üben.

 

Jedenfalls bin ich fix und fertig und staubig in Khorog angekommen.

Den Ort selbst find ich nicht so schön. Hatte ich mir anderst vorgestellt. Hier ist tote Hose.

Irgendwann hab ich aber doch ein Restaurant gefunden und kann nun mit vollem Magen ins Bett.

 

Morgen das gleiche wieder. Das geht noch 300km so.

Die spinnen, die Römer (oder besser die Tadschiken) - und ich dazu.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Stefan Leuthe