Von Layangar nach Murgabe

 

Na geht doch. Gestern Abend und am Morgen noch eine Ibu eingeworfen und das Knie hält.

Geschlafen hab ich allerdings eher schlecht.

Das kann ja heiter werden.

Los gings direkt mit einem steilen Pass von 2500m auf 3500m. Loses Geröll und enge Kehren. Na toll, aber geschaft.

Dann kamen  100km Waschbrettpiste vom feinsten. Die Aussicht ist zwar gigantisch, aber das konnte ich da nicht genießen. Immer wieder Schlaglöcher, loser Kies oder Sand. Den hab ich aber heute gut gemeistert.

Bin zwar ab und zu mal ins Schlingern geraten, aber immer auf dem Moped geblieben.

Nun noch mal kurz über einen Pass mit 4300m, dann endet der Wakhan Korridor und es geht wieder auf die Haupstraße. Endlich mal wieder Teer, Allerdigns kommen zwischendrin auch immer wieder schlechte Passagen.

Also immer schön aufpassen.

Jetzt konnte ich die Landschaft auch wieder genießen.

Kurz vor Murgabe geht’s dann noch mal auf 4200m und die Landschaft ist einfach nur toll.

Tiefblauer Himmel und dazu die kahlen Berge, die in verschiedenen Rot-Tönen schimmern.

Traumhaft.

 

In Murgabe hab ich dann ein kleines Hotel gefunden in dem auch viele andere Reisenden sind. Vor allem Radfahrer (denen bin ich heute zu Hauf begegnet). Aber alles nette Leute mit denen man sich gut unterhalten kann.

Also mit dem Fahrrad ist der Pamirhighway noch mal eine ganz andere Herausforderung.

Ich hatte bei 4200m schon Probleme mal kurz das Motorrad auf die Seite zu schieben und die Wahsinnigen fahrend das so einefach mit Muskelkraft. RESPEKT.

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© Stefan Leuthe