Von Krakau nach Lviv

 

Nach dem Fruehstueck erst mal zu Saturn und das Tablet zurueckgebracht. Hat mich nicht ueberzeugt.

Das Hotel in Krakau war ok, aber auch nicht mehr. Die wollten zuerst 70 Euro pro Nacht, auf Boocking.com war es aber fuer 35 Euro drin. Mehr hab ich dann auch nicht bezahlt.

 

Nach einer Stunde langweiliger Autobahnfahrt hatte ich die erste Erkenntnis der Reise.

Ich hab eine Raucherschulter. Habt ihr bestimmt schon mal davon gehoert, oder.

Also nach einer Stunde hab ich solche Schmerzen in den Schultern, das ich anhalten und eine Zigarette rauchen muss.

 

Hab mir dann einen Tempomat eingebaut (Gasgriff fixiert). War zwar dann besser, aber die Raucherschulter blieb trotzdem.

 

2. Erkenntnis - Wartezeiten an den Grenzuebergaengen koennen anstrengend sein.

1 Stunde Wartezeit an der Polnischen Grenze in der Sonne - Lecker in Motorradklamotten.

2 Stunden Wartezeit an der Ukrainischen Grenze - Auch klasse, aber wenigstens ab und zu Schatten. Die haben in ihrem Wachhaeuschen verdunkelte Scheiben. Da warten dann 20 Leut dvor bis sie wieder einen dran nehmen. Fester kurz auf, Papiere rein - warten.

Irgendwann geht dann das Fenster wieder auf und der naechste ist dran. Find ich toll - so was bastle ich mir in der Arbeit auch.

 

3. Erkenntnis. Daniel hatte Recht das man auf dem Motorrad auch richtig muede werden kann. Vor allem wenns immer gerade aus geht und dazu noch sehr heiss ist. Da lasst die Aufmerksamkeit deutlich nach.

 

4. Erkenntnis - Die Untewaesche von X-Bionik ist wirkich toll. Trocknet zwar nicht ganz, wie angegeben, ueber Nacht, aber der Unterschied zu T-Shirt und normaler U-Hose ist gewaltig. Hatte heute mal ohne X-Bionik probiert. Das war sehr unangenehm.

 

Na ja, irgendann bin ich dann doch im Hotel in Lviv angekommen.

Das Hotel heisst Copin und ist wirklich toll. Im Stil der Jahrhunderwende 1900 gehalten, grosse Zimmer und super freundliches Personal. Eine absolute Empfehlung.

 

Der Hotelmanager hat wirklich alles probiert um mir bei der Beschaffung eines Laptop-Ladekabels behilflich zu sein, leider ohne Erfolg.

Daraufhin hab ich beschlossen noch einen Tag in Lviv zu bleiden. Muss einiges an meiner Ausruestung richten, meine Eintraege hier nachholen und auch mein Motorrad noch pflegen. Das hab ich die letzten Tage vernachlaessigt, vor lauter Technikproblemen.

 

 

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Stefan Leuthe