Von Toktokul nach Song Kol

 

Heute gings wieder mal früh los. Um 7 Uhr war schon Abfahrt

Wollte zum Song-Kol, einem herrlich gelegenen Bergsee auf 3000m.

Irgendwie hat das Navi einen anderen Weg berechnet wie ich auf der Karte ausgesucht habe.

Das Navi wollte eine kleine Landstraße fahren, aber ich folgte liebe der Karte. Dort war eine größere Straße eingezeichnet.

War wohl ein Fehler. Die Navi-Route wäre die bessere gewesen. Die haben einfach eine Straße gebaut und geteert die in meiner Karte nicht eingezeichnet war. So eine Frechheit.

Also die ersten 150km waren ja noch sehr schön,. Kurvige Landstraße und schöne Bergwelt.

Dann gings aber ab in Offroad (War in meiner Karte noch als große Verbindungsstraße eingezeichnet). Fas 100km Waschbrett-Piste.

Was solls, bin ich ja mittlerweilen schon gewohnt und ab und zu macht es mir sogar Spaß.

Nach der Abzweigung an die mich das Navi geführt hätte (deutlich einfacherer Weg) wieder Teerstraße bis zum Abzweig zum Song-Kol.

Jetzt wieder Offroad. Dafür aber durch eine gigantische Berglandschaft am Fluß entlang.

30km später dann meine erste Flussüberquerung (ohne Brücke). Plötzlich hört die Straße auf und du stehst vor einen Bach. So ca. 50cm tief. Hilft nicht, da musst Du durch. Hat auch gut geklappt, nur mein linker Stiefel lief voll Wasser.

Kurz darauf dann noch eine klein Schlammdurchfahrt und zwischendrinn immer wieder Staub.

Enmal hab ich einen Laster sogar rechts überholt, weil ich links nicht gesehen habe vor lauter Staub.

Ich könnt euch vorstellen wie mein Moped, meine Ausrüstung und ich danach aussahen. Miuschung aus Staub und Schlamm. Toll.

 

Jetzt gings dann endlich einen steilen Pass hinauf. Wie gesagt der Song-Kol liegt auf 3000m.

Oben angekommen war ich ein bisschen enttäuscht. Den Erzählungen nach hatte ich mir mehr erwartet. So ist das halt mit den Erwartungen.

Eher sanfte Hüglelandschaft als schneebedeckte Berge. Ist aber trotzden sehr schön hier.

 

Ein Jurten-Camp war auch schnell gefunden. Ser originell. Hab eine für mich allein.

Spätnachmittags traf ich dort dann noch Steven und Anna, zwei Holländer die mit dem Fahrrad unterwegs sind und das nun schon 8 Monate. Alle Achtung.

Ech nette Unterhaltung mit den beiden.

 

Dann noch ein typisches Abendessen und jetzt ist auch schon wieder Schlafenszeit

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© Stefan Leuthe