Von Kow Ken nach Karakul

 

Hab ich einen Schei.. Muskelkater vom reiten.

Na ja in meinem Alter (also so knapp über 30) steckst du halt einfach nicht alles so einfach weg.

 

Auf nach Karakul, einem bekannten Ski-Ort in Kirgisistan.

Die Fahrt war relativ angenehm. Nur 180km auf größtenteils guten Straßen.

War dann auch schon Mittag am Hotel.

Also noch mal los in das Karakul Vally.

Zwar nur 16 km entfernt, aber die haben es in sich.

Erst mal Maut zahlen und die Schranke passieren. Der wollte zuerst 5 Euro von mir, hab ihm aber dann klar gemacht dass ich nicht bereit bin mehr wie 2,50 zu zahlen (Das stand auch so in Englisch in der Preisliste). Damit war er dann auch einverstanden.

 

Der Weg wurde dann immer atemberaubender. Schlechwegstrecke mit großen Steinen, tiefen Löchern un Wasserdurchfahrten.

Da gehts nur im Schneckentempo mit 20 voran. Meißtens im 2. Gang.

Nach ein paar km habe ich wohl eine falsche Abzweigung erwischt. Da stand allerdings das es hier zum Lake geht. Da will ich hin.

Kurze Zeit später war dann aber Schluss. Eine eingestürzte Brücke die notdürftig repariet war, zwang mir zur Umkehr. Wenn ich gemusst hätte, wäre ich wahrscheinlich drüber. Aber nur so auf Spass, nee Danke.

 

Auf dem Rückweg dann noch den Weg durch eine Kuh-, und Pferdeherde frei hupen.

Sehr abenteuerlich (sieht man vielleicht auf dem Video).

 

So langsam machen sich auch die ersten Verschleißerscheinungen am Moped bemerkbar. Ein Zusatzscheinwerfer abgefallen (Schrauben verloren) und vom Verstellrad zur Härteeinstellung vom hinteren Dämpfer ist der Halter gebrochen.

Aber nix was nicht repariert werden kann.

 

Zurück im Hotel dann etwas ausgeruht, in den Ort zum essen gelaufen und auf dem Rückweg noch in einem Cafe nette Gespräche mit zwei Engländern und zwei Österreichen geführt.

 

Das wars dann auch schon.

Morgen gehts nach Bishkek.

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© Stefan Leuthe