Von Sarchu nach Leh

 

Um 6 Uhr hab ich dann der Wirt  von meinem Buddha Hotel geweckt um mir einen Tee zu kochen.

Um 7 Uhr bin ich dann völlig übermüdet und schlapp aufs Moped gekrochen.

Gott sei Dank ist es auch angesprungen. Die Teparatur war immerhin minus 5 Grad.

 

In Sarchu sind in aller Früh schon zig Militär Trucks losgefahren und mir war klar das ich die irgenwo wieder überholen muss.

 

Zunächst mal ettliche km auf der Hochebene (4500m), dann kommt auch schon der nächste Pass.

Der Lachung La war dann auch mein erster 5000er (5035m um genau zu sein).

Hier wieder das gleiche Bild wie gestern.

Auffahrt Top- Abfahrt ein Graus.

 

Den ganzen Pass hinunter Offroad und den Staub von den Trucks. Machmal mussten sie dann stehenbleiben, weil ein anderer Truck entgegen kam. Das war immer eine gute Gelegenheit ein paar zu überholen.

 

Vom Tanglang La war ich dann etwas enttäuscht. Er ist der höchste Pass auf der Strecke, mit 5300m.

Dort haben sie ein neue Straße asphaltiert, so breit dass sogar 2 Trucks locker nebeneinander Platz haben.

Auf der einen Seite zwar gut für mich, denn durch meine Erkältung und der Tatsache das ich schon einen Tag auf über 4500m fuhr, war ich doch ziemlich schlapp.

Auf der anderen Seite fehlt aber so das Abenteuer.

 

Ab dem Pass geht’s dann hinunter auf 3500m. Die Landshaft wird dann auch wieder bunter und man merkt die Nähe zu Tibet. Überall die Gebetsfahnen und Tulpas.

Hier hab ich auch meine ersten lila Berge gesehen. Ja wirklich, die waren Lila bis Violett.

Hier sind also sogar die Berge spirituell.

 

In Leh angekommen war ich fix und fertig.

Erst mal ein Hotel suchen, duschen, ein Bier und ein wenig ausruhen.

 

Werde hier erst mal ein paar Tage bleiben, bis ich wieder fitter bin.

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© Stefan Leuthe