Von Lumbini nach Pokhara

 

Schon vor dem Frühstück bin ich heute in den Park nebenan gegangen. Soll ja Buddhas Geburtsort sein.

Wollte die Morgenluft genießen.

Der Park ist rießig. 25km lang und besimmt 5km breit.

Gleich am Eingang hab ich mir deshalb eine Riksha besorgt. Hatte ja eh nicht so lange Zeit.

Zudem war ich ziemlich müde, da mich die Moskitos heute nacht geärgert haben und es im Zimmer viel zu warm war. Hab also nicht nichtg viel geschlafen.

 

Erst mal gings zum Haupt-Tempel. Das ist ein Gebäude in dem die Grundmauern des Guburtshauses noch erhalten sind (sein sollen).

Weit interessanter war dann der Garten. Singende und meditierende Mönche sowie ein schön geschmückter Bodhi Baum.

Anschließend dann weiter zur Buddha Statue und dann zum ewigen Friedenslicht. Das wurde für den Frieden auf der Welt entzündet. Hat leider noch nicht überall geholfen. Trotzdem eine tolle Idee und ein Platz zur Besinnung.

Dort ist auch ein langer Teich um den links und rechts Tempel aus aller Welt aufgebaut sind.

Hab aber nur 2 davon von außen besichtigt. Zum einen hatte ich nicht sooooo viel Zeit und zum anderen hatte es mittlerweilen angefangen heftig zu regnen.

 

Also zurück zum Hotel und fühstücken.

 

Da der Regen nicht aufhörte, musste ich bei strömendem Regen meine Sachen aufpacken und losfahren.

War schon bei der Abfahrt klitsch-nass. Trotzt Regenkombi.

 

Die ersten km waren dann auch schlecht zu fahren, weil die Straße einfach Grotten-schlecht war.

Dann gings besser und ich erreichte zügig Butwal (liegt auf halben Weg nach Pokhara).

Mittlerweile war auch die Sonne wieder da.

 

Plötzlich Straßensperre. Der Siddhartha Highway ist wegen Bauarbeiten gesperrt.

Wird erst um 16 Uhr freigegeben. Da ich schon um 11 Uhr da war, beschloss ich eine andere Strecke zu fahren. die ist zwar 100km länger, aber auch als Highway in der Karte eingezeichnet.

 

Die ersten 130km gingen dann auch recht flott. Gute Straße und wenig Verkehr.

Dann allerdings änderte sich das Bild.

70km allerschlechteste Offroad-Piste. Üble, tiefe Schlaglöcher, immer wieder dichter Staub vom Verkehr und teilweise wurde die Piste dann auch noch bewässert. Also glitschiger Schlamm. Fahren wie auch Schmierseife.

Ich kann euch sagen, ich war fix und fertig. So lange bin ich so eine schlechte Straße noch nicht gefahren.

Glücklicherweise waren die letzten 60 km dann besser, so das ich doch noch vor Einbruch der Dunkelheit im Hotel in Pokhara ankam.

Wobei die Einfahrt nach Pokhara auch wieder abenteurlich war.Da kannst du gleich im Motorcross-Gelände fahren, das ist auch nicht schwieriger.

 

Pokhara selbst liegt sehr schön, wie überhaupt die Landschaft hier toll ist.

Hatte mal wieder Glück und der Anapurna zeigte sich Abends noch.

Hab vom Hotelzimmer auch Blick auf diese phantastische Berwelt.

 

Morgen ist dann Pause in Pokhara angesagt. Muss mir ein Permit für Muktinath besorgen.

 

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© Stefan Leuthe