Von Dana nach Muktinath und nach Jomson

 

Von wegen nach 5km wird die Straße besser. Der Gudie von gestern meinte wohl 5km vor Muktinath wird die Straße besser (weil frisch asphaltiert).

Die anderen 30km wie gestern. Zwar nicht mehr ganz so steil, dafür gabs heut einige Flussdurchfahrten.

Bis Jomson konnte ich die Strecke super meistern. Bin gut vorangekommen.

Dann macht sich so langsam doch der Verschleiß bemerkbar. Bei Jomson hat sich dann dann der Spritzschutz hinten verabschiedet. Kurz abgeschraubt und dann gings weiter.

Ist eh alles nur Balllast.

Dann geht’s in ein Flussthal. Das ist zwar fast ausgetrocknet, aber einge Bächlein finden dann doch noch ihren Weg.

Schon bei der zweiten Durchfahrt stand mir das Wasser bis zu den Knien. Meine Stiefel sind natürlich voll gelaufen.

Da diese aber Wasserdicht sind (zumindest bis zum Schiebein), lief das Wasser auch nicht mehr heraus.

Was solls, es muss dennoch weiter gehen. Einfach auf dem Moped sitzenbleiben und durch.

Zwischendrinn geht’s dann immer wieder mal einen Hang hoch, mit viel Staub, Sand und Steinen.

Mittags bin ich dann in Muktinath angekommen.

Ein bisschen enttäuscht war ich schon. Hatte mir mehr von diesem heiligen Ort versprochen.

Bin dann aber zu Fuß zumindest zum Tempel hoch gelaufen.

Ganz schön anstrengend mit Nassen Füßen und Motorradklamotten.

Das ganze dann auf 3800m Höhe.

Hat sich aber gelohnt. Ist schon irgendwie mystisch.

Die heiligen Quellen hab ich mir dann gespart. War schon nass genug an den Füßen.

Also zurück nach Jomson.

Dort hab ich beschossen zu übernachten. Wollte nicht den gleichen Fehler wie gestern machen und fahren bis zur Erschöpfung.

 

Hotel ist ok. Hat zumindest Bier und W-Lan

 

Morgen dann die 70km bis Benji wieder auf krasser Offroad Strecke zurück. Dann reichts mir aber auch mir dem Schwierigkeitsgrad.

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© Stefan Leuthe