Von Saratov nach Uralsk (Oral)

 

Um es mal positiv auszudrücken, war heute fahrtechnisch ein abwechslungsreicher Tag.

Endlich mal keine langweiligen Autobahnen oder Landstraßen.

Los gings schon kurz nach Saratov bis zur Kasachischen Grenze (300km).

Größtenteils eine geteerte Buckelpiste, immer wieder gespickt mit fiesen Schlaglöchern.

Da musst Du mindesten 80 fahren, sonst rüttelts Dich richtig durch. Die Gefahr dabei ist das immer mal wieder Schlaglöcher auftauchen, die bei dem tempo aber schwer zu sehen sind.

Na ja was solls, bin trotzdem gut vorangekommen.

War um halb zwei schon an der russischen Grenze und siehe da, kein Auto vor mir.

Eine halbe Stunde später war ich auch schon durch. So einfach hatte ich mir den Grenzaustritt von Russland nicht vorgestellt. Vor allem weil ich schon von 8 Stunden Wartezeit gehört habe.

 

Do svidaniya Russland.

Eure Einwohner habe ich größtenteils als sehr hilfsbereit erlebet ( wenn auch nicht immer, bzw. immer sofort).

Allerdings haben viele eurer Bürger eher einen missmutigen, grimmigen Eindruck auf mich gemacht. Kaum mal ein lächeln zu sehen oder eine Freundlichkeit zu spüren.

Vielleicht täuscht mich der Eindruck ja, aber sehr viel Freude schienen die Menschen nicht zu verspüren. Schade eigentlich.

 

Qayirh kün Kasachstan.

 

And der kasachischen Grenze musste ich erst mal eine Stunde in der heißen Sonne (40Grad) ohne Schatten warten bis der Schalgbaum aufging.

Dann ging es aber relativ schnell. Passkontrolle und schon war ich fertig und durch.

Die letzten 100km bis Uralsk sollten eingentlich auch kein Problem mehr sein.

Denkste! Jetzt war ich froh um den Offroad Kurs den ich vor der Reise noch gemach hab.

Schlaglochpiste vom feinsten, nur stellenweise noch Teer vorhanden.

Nach 10 km bin ich dann auf eine Sandpiste ausgewichen, die rechts parallel zur Straße verlief.

Die war aber bald zu Ende, also wieder auf die Schlaglochpiste. Es wird gerade eine neue Straße gebaut, die abeer noch nicht befahrbar war.

Erst die letzten 25km gings dann endlich wieder auf die neue Teerstraße.

War super anstrengend, aber Spass hat´s trotzde gemacht.

 

Hotel ist gut, Essen war auch gut und jetzt ist Schluss für heute.

 

Auf den ersten beiden Bildern seht ihr eigentlich nichts, außer unedliche Weite. Genau das hatte ich die letzten 1000km und sicherlich auch noch die nächsten 1000km.

Das 3. Bild ist irgendeine schöne Orthodoxe Kirche in Uralsk

 

 

 

 

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© Stefan Leuthe